Line-Up

MAIN STAGE
================

LOOPTROOP ROCKERS
aus Schweden
WE HAVE BAND
aus England
CRYSTAL FIGHTERS
aus England
BRATZE
aus Deutschland
WHO KNEW
aus Island
DIE CHUCKS
aus Deutschland

BEACH CLUB
================
MARBERT ROCEL
aus Leipzig
LILABUNGALOW
aus Erfurt
AADEN
aus Mainz
SETTLELIGHT
aus Hamburg

AFTERSHOW
================
BODY MOVIN
(DJ Thomilla & DJ Friction)
aus Deutschland
DJ EMBEE
aus Schweden
BASS:PORT
aus Deutschland

Dekoration by Aerosol

 

02.07.10 23.00 h

IN_DIE_NACHT // Indie-Elektro mit Kiss Kiss Club (HH/Ü&G)

@ Salon Hansen

03.07.10 23.00h

Boogie Down Beats // TWISTED TONES // Tanzflurextase mit Funky Breaks, Soulful Tunes, HipHop und MashUps

@ Salon Hansen

16.07.10 23.00h

Kanzlei Bass & Söhne präsentiert: Friday Shakedown // Funky Breaks, Dancehall & Elektro mit The Hustlehoffs (Play More/Berllin) & Mistah Bomsh (live) & BassPort

@ Salon Hansen

24.07.10 21h

Kommt Zusammen Special Interelektrika vs. Breavman LIVE (FunkyBeats) // Patlac (Liebe*Detail) // Jens Flechtner (March with us) // 23 Uhr

@ Salon Hansen

21.08.10 22:00h

St. Pauli Tanzmusik Nacht // Live: 58 Boys & Le Fly -- DJ´s: Benni Barfuss & St. Pauli Tanzmusik Soundsystem

@ @ Salon Hansen

lunatic Line-Up 2005

Clueso & Band

Clueso, im realen Leben als Thomas Hübner bekannt, erblickte 1980 in Erfurt das Licht der Welt. Schon seit 10 Jahren musikalisch aktiv, widmet er sich seit 1998, nach beendeter Lehre, ausschließlich der Musik. Durch einen Mitbewohner von Thomas D wird das Label Four Music auf Clueso aufmerksam. 2001 schließlich veröffentlicht er sein Debutalbum “Text und Ton” auf dem Label der FANTAs. Sein Erstlingswerk wird von den Kritikern hoch gelobt und Clueso konnte sich mit seinem Debut eine solide Fanbase aufbauen. Zwei Jahre später bringt der Erfurter die Vinyl-EP “Extended Player” (u.a. Feature mit Grand Agent) auf den Markt, welche von der Presselandschaft bejubelt wurde; Clueso konnte sich als vielschichtiger Künstler, der sich nicht in eine Schublade stecken läßt, manifestieren.

2004 erscheint nun das lang ersehnte zweite Album “Gute Musik”. Entwickelt hat sich Clueso von einem Rapper und Back Track Produzenten zu einem Songwriter mit Leib und Seele. Ähnlich die Entwicklung des zweiten Albums: aus 80% Rap auf der ersten LP wurden 20% auf dem zweiten Album! Dafür finden viele feinfühlige lebensnahe Songs auf der neuen Scheibe Platz, die ohne große Ausschweifung und Pathos auskommen, aber dennoch detailliert von Alltagssituationen, Sehnsüchten und Begegnungen aus Cluesos Leben erzählen. Das Spektrum auf “Gute Musik” reicht von ganz roughen und minimalen Gitarren, Schlagzeug, Gesangs-Tracks, bis zu aufwendig durchproduzierten Stücken mit Streichern und Bläsern!

Die anschließende Tour bewies vor allem durch die Umsetzung mit Live-Band seinen Stellenwert als einer der hoffnungsvollsten deutschsprachigen Acts. Untermauert wird dies durch die Einladung der FANTASTISCHEN VIER ihre große VIEL UNTERWEGS-Herbsttour 2004 zu supporten! Das Jahr 2005 wird mit der zweiten Single aus seinem aktuellen Album eingeläutet: “Kein Bock zu geh’n”.

www.clueso.de

Sam Ragga Band

Neue Grooves aus Hamburg! Die Sam Ragga Band, die 2003 ihr Debut “Loktown Hi-Life” auf Platz 22 der Albumcharts platzieren konnte, hat ihr zweites Album am Start, das die konsequente musikalische Weiterentwicklung der Band definiert: The Sound of Sam Ragga.

Zunächst fällt auf: Rap und Roots sind in den Hintergrund gerückt. Was den Sound Of Sam Ragga nach vorn treibt, sind dicke Dancehall-Beats, die unwiderstehlich hypnotische Wirkung und brisante Tiefenwirkung entwickeln. Was weiter ins Ohr springt, ist die intensivierte Melodie- und Gesangsprägung, die das Album auszeichnet. Und schließlich: Die Zahl der Gaststars, respektive der Vokalisten, ist stark reduziert und die Texte sind fast durchgehend auf englisch gehalten.

“Unser Sound ist reifer und vielschichtiger geworden”, erklärt Percussionist Detlef von Boetticher. “Die musikalischen Einflüsse jedes Einzelnen fließen stärker in den Gesamtsound ein und spannen den Bogen von Afro- und Latin-Einflüssen bis zu Funk und Rock, die in den typischen Reggae-orientierten Sam Ragga Sound eingeflochten werden.”

Inhaltlich überzeugt das Album durch eine entspannte Mischung aus persönlichen Themen und kritischer Gesellschafts-Betrachtung. Das hängt natürlich auch damit zusammen, daß die Vokalisten ihre Texte selbst schreiben und dabei aus eigener Erfahrung schöpfen.

Die Idee, eine Reggae-Band zu gründen, stammt ursprünglich von Jan Delay aka Eißfeld und Marc Wilkes. Beide sind gemeinsam mit Jans anderer Band DIE ABSOLUTEN BEGINNER 1996 auf der FLASHNIZM-Tour unterwegs. Auch Alexander Busse unterstützt die Band auf Tour als E-Bassist und ist sofort Feuer und Flamme, als er von der Idee hört. Hartmut Karez kommt als Schlagzeuger dazu, und der Bruder von Marc, Martin Wilkes steigt als Keyboarder ein. Schon ist eine Rohfassung der Sam Ragga Band fertig.

www.samragga.de

Madsen

Madsen – lunatic 2005
Lange nicht mehr so ein wuchtiges und frisches Debut gehört! Madsen schlagen mit der Veröffentlichung ihrer Debut-Single “Die Perfektion” gleich voll ein! Musikalisch zwischen den Beatsteaks und Sportfreunde Stiller beheimatet, haben Madsen jedoch ihren ganz eigenen Stil, der sich nicht nur durch den fetten Gitarrensound und der Stimme von Sänger Sebastian Madsen, sondern vor allem durch seine eigene Art, Texte zu schreiben, die jeden mehr oder weniger ansprechen, definiert.

Sie kommen aus dem Wendland, einem Landstrich, der lediglich zweimal im Jahr durch die Castor-Transporte ins öffentliche Blickfeld rückt. Ansonsten ist hier nicht viel los. So ist es nicht verwunderlich, daß es hier brodelt. Und irgendwann ausbricht. So wie jetzt. Mit seiner eigenen Sprache verbindet Madsen Punk, Rock und Hamburger Schule und versteht es, mit wenigen Worten auch die unkonkretesten Themen auf den Punkt zu bringen. Mit ihrer Single “Die Perfektion” stürmen sie schon jetzt die MTV TRL Charts, Mitte Mai folgt das Album. Im Sommer stehen neben dem lunatic Festival unter anderem Auftritte bei Rock am Ring, Rock im Park und der MTV Campusinvasion-Tour auf dem Programm.

“Sie finden mich begeistert vor. Über die beste Debut-LP seitdem ich über Musik schreibe. Ich wünsche der Band alles Gute für die nahe Zukunft. Wenn ich jetzt auf Tour gehen müsste, keine Band würde ich lieber mitnehmen. Die Szene munkelt schon. Die haben’s menschlich wie auch am Tresen drauf! Eine geile wie auch gefährliche Kombi.” (Thees Uhlmann, Autor / Sänger der Band Tomte)

Rock vom Feinsten! Dieses Debut macht Lust auf mehr! Wir sind außerordentlich gespannt, was die Band auf ihrem im Mai erscheinenden Album noch Tolles zu bieten hat!

www.madsenmusik.de

Dendemann & Mirko Machine

Gut zwei Jahre waren ins Land gegangen, seit wir seine wie mit altem schottischen Hochland-Whiskey gespülte Stimme zuletzt über die Länge eines Albums vernommen hatten. Zwei Jahre, in denen das prägnanteste Organ mit Hip Hop Kennzeichen “D”, außer Gerüchten und ein paar low-key Features nix gestreut hatte. Was also war passiert?

Nach Auflösung seiner sagenhaften Band eins zwo begann ein Leben im Privaten. Ein Abwarten. Beobachten. Gemischt mit einer leisen Verzweiflung über das Monster, zu dem Hip Hop hierzulande mittlerweile mutierte. Um so mehr fehlte dieser Mann, der schon auf seinem ersten Tonträger “Sport” (1998) den uralten Kampf derer mit der freiheitlichen Gesinnung gegen die Spießer im Hip Hip Kosmos aufzuzeigen vermochte: “Nach einigen Heineken war er dann fit, mich noch mal so richtig zu peinigen, er meint er ‘repräsentiert sein Viertel und seine Pardybrüder’ – ich repräsentier die Welt, wie Hardy Krüger!”

Und dann das: Wie aus heiterem Himmel kam er von seinem entrückten Fensterplatz zurück in die Mitte einer Wirklichkeit, die er einstmals mitgeschaffen hatte, aber bei aller Liebe kaum noch wiedererkannte. Nur noch neidische Hater, bellende Aggros und unverblümt geldgeile Huren des Pop Kapitalismus, wo man auch hinsah. Der Aufstand der Unbegabten. Ein schlimmes Gemetzel. Übrig blieb ein Hip Hop Trümmerhaufen – aus dessen Asche er sich aber nicht alleine erheben mußte:

Einer der ersten alten Weggefährten, die ihm in Hamburg Stadt im Sommer 2003 über den Weg liefen, war nämlich Eizi Eiz von den Beginnern, der sogleich spontan eine großzügige Einladung aussprach, die 27 November-Konzerte der Beginner zu eröffnen. Dendemann gab dem Mann ein Ja… und rannte gleich herüber an den Ort, wo seit Juli neue Musik von ihm entstanden war und kratzte die schönsten sechs Aufnahmen zusammen. Knapp 20 Minuten klassisches Material.

Fünf Songs und ein Intro sind nun also auf der aktuellen EP mit dem Titel “DasSchweigenDilemma”, die ohrenscheinlich erstmal da anknüpft, wo das eins zwo Album Nummer “Zwei” im Jahre 2001 abgeschlossen hatte: Ausgefuchster MPC 3000 Jazz und um die Ecke gesprochene Poetik, die mitten in Herz und Hirn zielt, um sie soweit zu befreien, dass auch der Arsch gedankenlos, aber nicht unschuldig, mitwackeln kann. Wieder mischt sich direkt greifbar Privates mit Hip Hop Politik, vermengen sich gelebte Weisheiten mit grundsympathischer, unverwüstlicher Bescheidenheit. Als DJ lud er sich dazu Mirko Machine ins Studio, der auch live diesen Part übernimmt.

www.dendemann.de

Astra Kid

Astra Kid sind ein funkelnder Stein im gewaltigen Geschmeide namens deutscher Indie-Rock. Mit Geschichte: back in the old days – 2000 – schaffte es der Clip “Planet Der Affen” vom gleichnamigen Album auf die VIVA ZWEI Rotation, vor allem wegen der Einstiegszeile: “Keine Lust und keine Zigaretten mehr”. Auch die Kritiken in der Presse waren gut – so konzertierten Astra Kid u.a. mit den Sportfreunden Stiller, den Stereophonics oder Wir sind Helden mit anschließender Solotour. Und sie spielten auf dem Immergut, dem wichtigsten deutschen Indie-Festival. Da, wo alle sind. Der Pflichttermin. Das Siegelzeichen für jede deutschsprachige Band.

Nachdem sie 2003 mit “Müde, Ratlos, Ungekämmt” eine der wohl wichtigsten deutschsprachigen Platten des Jahres 2003 veröffentlichten, folgt am 25.04.2005 das neue Album: die Band erschuf mit “Stereo” einen gewachsenen Indierock-Hybriden. Mit mächtigen Arrangements, klarer Produktion und Slogans für uns alle. Seit Mitte der Neunziger dabei sind Astra Kid nun im Hauptstudium. Klarer. Verständlicher. Offener. Für sich. Dich. Mich. Und alle anderen. Wir sind gespannt.

www.astrakid.de

Carlos de Nicaragua y Familia

Mit ihrem klapprigen, blumenbemalten Tourbus, werden Carlos de Nicaragua aus Barcelona und seine multinationale Pariser Backing Band anreisen um für Euch auf dem lunatic Festival eine Latino-Reggae-Ska-Party zu starten!

Sein fast schon legendärer Auftritt im vergangenen November in der Lüneburger Uni-Caféte wird vielen noch in Erinnerung sein. Es ist gar nicht so einfach, die Musik von Ex-Mano-Negra Mitglied Carlos und seinen Mitstreitern in Worte zu fassen. Salsa-, Merengue- und Cumbiarhythmen, spanische Texte und der Offbeat Jamaikas – eine Mischung, die sofort ins Blut geht. Er selbst bezeichnet sich als Urvater des europäischen Latino-Reggaes, mit seiner Arbeit beeinflußte er maßgeblich den Sound der Ikone Manu Chao (“King of the Bongo”). Weltmusik vom Feinsten!

Mama Boom!

Mama Boom! kickt feinsten “Ragga’n’Roll” mit strammen Jumpup-Beats und twängigen Schlaggitarren locker aus ihrer geschmeidigen Hüfte. Don DiNero und Pascal kreieren aus der fruchtbaren Mischung von Dancehall- sowie Drum’n’Bass-Riddims, Rock’n’Roll und deutschsprachigen Texten ihr eigenes musikalisches Baby und lassen es auf die Welt los. Das Balg ist laut, Du sollst ihm zuhören und es will, daß Du rockst!
Unerhört, ungehört aber ungemein gut anzuhören.

Mama Boom! kommt aus Hamburg und verzichtet auf jeglichen puristischen Anspruch – stilechtes Kopieren überläßt sie anderen. Bastardisierung trifft die künstlerische Herangehensweise dieser Band am ehesten und wird undogmatisch zur Tugend erhoben. Dem MC und Percussionisten Pascal drängt sich eine solche Bastardisierung der Stile schon aus biografischen Gründen auf: seine Roots mütterlicherseits liegen in der Karibik (Haïti). Mama Boom!s Kreuzüber-Idiom bietet somit eine ideale Brutstätte für seine individuellen Gesangs-Styles, in denen die Einflüsse aus Toasting, Rap und Soul bzw. Rock’n’Roll deutlich zu hören sind.
Sein Counterpart, Don DiNero, sorgt in dieser Melange für Blue-Eyed Soul und rockige Retro-Gitarrensounds im Stile der 50er und 60er. Hier ein Zitat, dort eine Hommage und der “Ragga’n’Roll” ist angerichtet.

2004 erschien die Debüt-EP der Hamburger Band “Mund Auf! Augen Zu!”. 6 Songs mit ironisch gebrochenen Partylyrics (“Schwoong”), unprätentiöser Selbstdarstellung (“Kommjaschon”) sowie konsumkritischen Inhalten (“Guten Appetit!”).

www.mamaboom.de