Berlin Boom Orchestra machen Spaß und tun weh. Beides zugleich. Der Mix aus Ska, Reggae und Dancehall, den die Kapelle fabriziert, ist tanzbare Gesellschaftskritik. Damit erobert die neunköpfige Gruppe seit mittlerweile über zehn Jahren die Bühnen dieser Welt. Die Berliner machen sich ebenfalls für die Kampagne „Make some Noise – Sexism and Homophobia out of my music“ stark und beweisen damit, dass Reggaemusik nicht nur Spaß machen, sondern auch jederzeit politisch sein kann.

Parallelen zu Seeed und Irie Révoltés sind nie komplett von der Hand zu weisen, doch das Orchester schafft einen ganz eigenen Sound, mit dem sie sich schon 2010 den Titel „Beste Reggaeband“ [Deutschen Rock&Pop Preis] verdienten.