Knapp zwölf Monate ist es her, dass Megaloh mit seinem erst zweiten Albumrelease „Regenmacher“ das beste deutsche Hip Hop-Album des Jahres 2016 veröffentlichte [JUICE]. Seitdem bringt der Rapper aus Berlin-Moabit das Feuer auf die Bühnen des Landes und neigt dabei dazu, nicht mehr viel von diesen übrig zu lassen. Wer Megaloh live erlebt hat, wird Fan. Seine Auftritte strotzen nur so vor Energie und die Präsenz, die Deutschraps Black Anakin ausstrahlt, sucht nicht nur unter den Rapper*innen Deutschlands ihresgleichen.
Nach Jahren der enttäuschten Erwartungen, sind mit „Endlich Unendlich“ und „Regenmacher“ zwei Alben aus der Feder Megalohs entsprungen, die sowohl Kritiker*innen als aus die Fans überzeugten. Die anspruchsvollen Texte, in welchen er nicht selten autobiografisch angehaucht Vergangenheit und Gegenwart aufarbeitet; die komplexen Reimketten und das gelungene Spiel mit Elementen des Old- wie New School Hip Hop lassen ein breites Publikum in Begeisterung verfallen, wenn Megaloh loslegt. Im Kindergarten des Deutschraps, in dem Promo und Verkaufszahlen häufig über der musikalischen Qualität stehen, bleibt Megaloh ein Fels in der Brandung. Ehrlich, bodenständig und unaufgeregt.